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Auf der Bellerivestrasse will der Zürcher Stadtrat zwei Fahrspuren aufheben. Massive Staus und Kolonnen bis nach Zollikon sind absehbar. Dies alles wäre gar nicht nötig: Es handelt sich um einen Verkehrsversuch, nicht um eine Baustelle! Gemäss Stadtrat sollen nur zwei Fahrspuren bestehen bleiben und daneben neu Velowege entstehen. Leidtragende sind Pendler und Gewerbebetriebe, die bereits heute stundenlang im Stau stehen.

Im August 2023 plant die Stadt Zürich einen Verkehrsversuch. Auf der Bellerivestrasse sollen 2 von 4 Fahrspuren gesperrt werden. Man wolle so «Erkenntnisse gewinnen» für eine langfristige bauliche Umgestaltung dieser wichtigen Hauptachse. Die Sanierung der Strasse ist aber erst für 2030 vorgesehen.

Auf der Bellerivestrasse herrscht bereits heute fast permanent Stau. Für Gewerbler und Berufsleute eine unhaltbare Situation.

Gleichzeitig verzeichnet das Seefeld-Quartier unnötigen Ausweichverkehr.

Der Entscheid ist politisch motiviert: Stadt- und Gemeinderat haben seit Jahren eine autofeindliche Haltung. Eine erste Übung für einen solchen Verkehrsversuch musste sogar abgebrochen werden: Studien kamen zum Schluss, dass ein durchgehender Spurabbau zu massiven Beeinträchtigungen der Leistung führt. Dies widerspricht der Kantonsverfassung, welche einen Kapazitätsabbau auf Hauptachsen verbietet.

Der angekündigte Versuch ist von der Kantonspolizei noch nicht bewilligt. Darum wehrt sich ein breites, überparteiliches Komitee aus Gewerblern, Politikern und Anwohnern gegen diese unsinnige, ideologisch geprägte Verkehrspolitik!